Ablauf

Der Erstkontakt

Nach telefonischer Terminvereinbarung findet ein ausführliches Erstgespräch mit den Eltern bzw. Bezugspersonen des Kindes statt. Dabei werden die aktuellen Probleme, die bisherige Entwicklung sowie die Lebensbedingungen des Kindes erhoben.
Das Erstgespräch soll den Eltern/Bezugspersonen die Möglichkeit geben, ohne Beisein des Kindes über ihre Beobachtungen, Sorgen, Ängste und Wünsche zu sprechen.  Fragebogen und Checklisten sind dabei wertvolle Instrumente für die Konkretisierung der Problemsituation und die Formulierung von Zielen.

Der erste Termin mit dem Kind findet – je nach Alter bzw. Entwicklungsstand – mit oder ohne Eltern statt. Um die Sicht des Kindes auf das Problem, seine Schwächen, aber auch Stärken und Ressourcen erfassen zu können, kommen unterschiedliche wissenschaftlich fundierte Methoden zur Anwendung: Verhaltensbeobachtung im Spiel, Projektive Testverfahren, Methode des Therapeutischen Zauberns®, bei Bedarf diagnostisches Screening.

Für eine umfassende testpsychologische Abklärung wird eine Klinisch-Psychologische Diagnostik auf Krankenschein bei einer Kollegin/einem Kollegen empfohlen. Die Ergebnisse und daraus resultierenden Empfehlungen bilden eine gute Grundlage für Beratung und Behandlung!

Die weitere Zusammenarbeit

Nach den ersten Terminen mit Eltern/Bezugspersonen und Kind werden entsprechende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und die weitere Vorgehensweise wird besprochen.
Je nach Anliegen und/oder Problemstellung finden die Folge-Termine in kurzen (bis zu 2x wöchentlich) oder längeren Intervallen (bis zu 1x monatlich) statt.

Als wichtige Bezugspersonen und Ressource werden die Eltern in den Behandlungsprozess stets mit einbezogen. Darüber hinaus ist – nach Rücksprache mit Eltern und Kind – auch die Kontaktaufnahme mit anderen Bezugssystemen (z.B. Schule, Kindergarten) möglich.